Head_UKW_Technik_11_14UKW – TECHNIK

 

„It’s a Klassik – we call it a Klassiker.“

(Franz Beckenbauer)

IMG_1_UKW_Technik_11_14Tradition aus dem Äther

UKW Rundfunk ist die älteste Form der Radioübertragung und gilt selbst heute noch, fast 90 Jahre nach der ersten erfolgreichen Übertragung, als meistgenutzte Rundfunkform in Deutschland. 80% der Deutschen nutzen das gute alte UKW Radio täglich – sei es zur Informationsgewinnung oder „nur“ zur Unterhaltung, ob Zuhause, im Auto oder im Büro – und das durchschnittlich 4 Stunden pro Tag.

Die Technik

Technisch gesehen spielt sich bei der analogen UKW-Übertragung (kurz für UltraKurzWelle) alles in einem Übertragungsbereich von knapp 20 MHz (87.5 – 108 MHz) ab, in dem die Sender mit Abständen von 200 bis 300 KHz platziert werden. Die Übertragungsbandbreiten im frequenzmodulierten (hier stammt auch die umgangssprachliche Bezeichnung „FM-Radio“ her) UKW Rundfunk erlauben – im Gegensatz zu den störungsanfälligeren „AM“ (amplitudenmodulierten) Frequenzbändern der Lang-, Mittel- und Kurzwelle – qualitativ hochwertige Übertragungen (High Fidelity) und zweikanalige Stereo-Übertragungen sowie  Zusatzdienste wie RDS-gekoppelte Verkehrsfunkdurchsagen.

 

Head_UKW_Sender_11_14Gezählte Tage für den Klassiker?

Obwohl der UKW Rundfunk sich trotz des hohen Alters und der meist regionalen Empfangsbeschränkung von Sendern einer regen Nutzung erfreut, scheinen die Tage des analogen Radios gezählt: ähnlich wie im TV-Bereich sind auch beim Radio Bestrebungen im Gange, die analoge Verbreitung des Rundfunks mittelfristig durch eine voll digitale Verbreitung via DAB+ zu ersetzen, sobald hier eine flächendeckende Versorgung erreicht ist. Prognosen über ein genaues Abschaltdatum des UKW Rundfunks sind zurzeit noch schwierig, man kann jedoch davon ausgehen, dass Abschaltszenarios ab dem Jahr 2018 vorstellbar sind.

Hier gehts zur UKW Sendersuche.